Biberach: Landrat Dr. Heiko Schmid trifft neuen IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard

In der Corona-Krise hat sich auch mein beruflicher Alltag gravierend verändert. Eine planmäßige Kreistagssitzung fiel aus, nur der Verwaltungs- und Finanzausschuss trat in einer Sitzung zusammen. Ein persönlicher Austausch bei Besprechungen, Besuchen, bei Jubiläen und Festen fand verständlicherweise seit Anfang März nahezu nicht mehr statt. Stattdessen waren in den vergangenen Wochen Telefon- und Videokonferenzen an der Tagesordnung.

In dieser Woche ist mit einzelnen persönlichen Begegnungen – selbstverständlich mit reichlich Abstand und Mund-und Nasenschutz – ein Stück Normalität in meinen Arbeitsalltag zurückgekehrt.

Ganz besonders gefreut habe mich über den offiziellen Antrittsbesuch von IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard im Landratsamt. Seit 1. Januar 2020 ist Max-Martin Deinhard Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm und Nachfolger von Otto Sälzle. Der Landkreis Biberach hat Otto Sälzle, der 23 Jahre lang IHK-Hauptgeschäftsführer war, viel zu verdanken.

An diese hervorragende bereichernde Zusammenarbeit zum Wohle des Landkreises möchten Max-Martin Deinhard und ich anknüpfen. Und ich bin überzeugt: Gemeinsam werden wir die Corona-Krise, die längst auch eine Krise der Wirtschaft geworden ist, bewältigen. Die Grundlagen dafür haben wir in unserem Gespräch am Mittwoch gelegt. Dabei ist es uns beiden wichtig, dass wir die Zukunft nachhaltig und zum Wohle der Menschen in dieser Region gestalten. Die gute Zusammenarbeit zwischen IHK und den beruflichen Schulen in der Trägerschaft des Landkreises bei der dualen Ausbildung wollen wir weiter intensivieren. Wir arbeiten eng in der Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach zusammen, beide unterstützen wir die Hochschule Biberach und das Innovations- und Technologietransferzentrum Plus der Stadt Biberach. Uns ist daran gelegen, die Ausbauplanungen der B 312 von Ringschnait über Ochsenhausen, Erlenmoos nach Edenbachen mit Nachdruck weiter zu verfolgen. Die Wirtschaft und die Menschen brauchen eine vernünftige Verkehrsverbindung zwischen Biberach und Memmingen.

Ab kommenden Montag, 18. Mai, ist es in Baden-Württemberg möglich, Speisewirtschaften, sofern eine gaststättenrechtliche Erlaubnis für den Betrieb einer Speisewirtschaft vorliegt sowie Eisdielen und Cafés unter der Einhaltung von Auflagen zu öffnen. Ich bin froh, dass bei diesem Lockerungsschritt nicht zwischen Innen- und Außengastronomie unterschieden wird. Das gibt den Gastronomen Planungssicherheit.

Machen Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, regen Gebrauch von dem gastronomischen Angebot im Landkreis. Aber seien Sie zugleich vorsichtig und halten Sie sich unbedingt an die Hygiene- und Abstandsregeln. Nur so können wir die Corona-Krise bald hinter uns lassen und uns wieder mit voller Kraft der Entwicklung dieses Landkreises widmen. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und allen Unternehmerinnen und Unternehmern im Landkreis Biberach.

Foto: Landratsamt Biberach/Riss

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